Sanders Invest
Für Unternehmen

Festgeld für Selbstständige und Unternehmen

Liquide Mittel, die auf dem Geschäftskonto liegen, verlieren durch Inflation an Wert. Mit einer klaren Aufteilung in Betriebsreserve, Steuerrücklage und langfristige Reserve holen Sie Zinsen heraus, ohne Ihre Zahlungsfähigkeit zu gefährden.

10.000 €
Mindestanlage
3–120 Mon.
Laufzeiten
100.000 €
Sicherung
kostenlos
Vermittlung

Liquidität planen statt parken

Der erste Schritt ist eine ehrliche Liquiditätsplanung: Welche Zahlungen stehen in den nächsten Monaten an, wie schwanken Ihre Einnahmen, welche Steuervorauszahlungen kommen? Erst was darüber hinausgeht, ist tatsächlich frei für eine feste Anlage.

Bewährt hat sich eine Dreiteilung: Betriebsreserve für drei bis sechs Monate auf dem Tagesgeld, Steuerrücklage kurzfristig verfügbar, langfristige Reserve auf Festgeld mit passender Laufzeit.

  • Betriebsreserve: 3–6 Monatskosten, täglich verfügbar
  • Steuerrücklage: an Vorauszahlungstermine gekoppelt
  • Investitionsreserve: Laufzeit an geplantem Zeitpunkt orientieren
  • Überschussreserve: mittel- bis langfristig fest anlegen

Rechtsformen und Kontoeröffnung

Einzelunternehmen, GbR, UG und GmbH können bei vielen Banken Festgeldkonten eröffnen. Der Prozess ist etwas aufwendiger als privat, weil zusätzlich Nachweise zur Firma und zum wirtschaftlich Berechtigten benötigt werden.

  • Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug
  • Ausweisdokument der vertretungsberechtigten Person
  • Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten
  • Referenzkonto des Unternehmens
  • Bei Gesellschaften: Gesellschaftsvertrag oder Satzung

Einlagensicherung für Firmengelder

Die gesetzliche Sicherung über 100.000 € gilt je Bank und Einleger. Firmen- und Privatvermögen werden dabei getrennt betrachtet, sofern es sich um unterschiedliche Rechtsträger handelt. Bei größeren Rücklagen empfiehlt sich die Verteilung auf mehrere Institute.

Steuerliche Behandlung

Anders als bei privaten Anlegern greift die Abgeltungsteuer bei betrieblichen Zinserträgen nicht. Die Erträge erhöhen den Gewinn und unterliegen der jeweiligen Unternehmensbesteuerung. Wir erbringen keine Steuerberatung — stimmen Sie die Struktur mit Ihrer Steuerberatung ab.

Musteraufteilung betrieblicher Liquidität
ZweckAnteilProduktVerfügbarkeit
Betriebsreserveca. 30 %Tagesgeldtäglich
Steuerrücklageca. 20 %Tagesgeld / Flexgeldkurzfristig
Investitionsreserveca. 25 %Festgeld 12–24 Monateplanbar
Überschussreserveca. 25 %Festgeld 36–60 Monatelangfristig

Häufige Fragen

Können Unternehmen Festgeld anlegen?

Ja. Viele Banken bieten Festgeldkonten für Einzelunternehmen, GbR, GmbH und UG an. Erforderlich sind in der Regel Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug, Ausweis der vertretungsberechtigten Person und Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten.

Gilt die Einlagensicherung auch für Firmengelder?

Ja, die gesetzliche Sicherung von 100.000 € gilt grundsätzlich auch für Unternehmen. Maßgeblich ist der Kontoinhaber: Firmenkonto und Privatkonto werden getrennt betrachtet.

Wie werden Zinsen im Unternehmen versteuert?

Bei Kapitalgesellschaften zählen Zinsen zum betrieblichen Ertrag und unterliegen Körperschaft- und Gewerbesteuer. Bei Einzelunternehmen fließen sie in den Gewinn ein. Die Abgeltungsteuer greift hier nicht — sprechen Sie mit Ihrer Steuerberatung.

Wie viel Rücklage sollte fest angelegt werden?

Als Orientierung: laufende Betriebskosten für drei bis sechs Monate liquide halten, Steuerrücklagen kurzfristig verfügbar, darüber hinausgehende Reserven können mittel- bis langfristig fest angelegt werden.

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Wir vergleichen für Sie kostenlos die Angebote deutscher und europäischer Banken. Die passende Bank oder Vermögensverwaltung meldet sich anschließend direkt bei Ihnen — ohne Kosten und ohne Verpflichtung.

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Hinweis: Sanders Invest ist ein unabhängiger Vermittler und erbringt keine eigene Anlage- oder Steuerberatung. Zinssätze sind marktabhängig und können sich ändern; maßgeblich sind stets die Konditionen der jeweiligen Bank zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.